Lieblosigkeit macht krank

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Artikel-Nr.: 7781600

Die Fortschritte der Medizin sind beeindruckend – und dennoch leiden viele von uns an „Leib und Seele“. Wie kann das sein? Gerald Hüther, Gehirnforscher, Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung und Bestsellerautor geht der Frage nach, weshalb uns das beste und teuerste Gesundheitssystem der Welt nicht gesünder macht: Weil jeder Heilungsprozess, auch wenn er von der modernsten Medizin unterstützt wird, letztlich immer ein Selbstheilungsprozess des Körpers ist. Anhand der Funktionsweise des Gehirns macht der Autor auf bemerkenswert einfache und überzeugende Weise verständlich, wie sehr unsere Selbstheilungsfähigkeit durch liebloses Verhalten sich selbst und anderen gegenüber unterdrückt wird. Weil sich Lieblosigkeit in unserer, von ökonomischen Zwängen beherrschten, globalisierten und digitalisierten Welt zunehmend ausbreitet, werden immer mehr Menschen nicht nur seelisch sondern auch körperlich krank. Gerald Hüther schlägt einen ebenso wirksamen wie leicht begehbaren Weg vor, den jede und jeder Einzelne ab sofort beschreiten kann, um aus dieser Verirrung herauszufinden.

172 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Produktempfehlung

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ein spannendes Buch für alle, die sich für die Entstehung von Krankheit interessieren: Gerald Hüther verpasst – in seiner gewohnt brillanten Klarheit – der Pathogenese eine psychosomatische Basis, die sich aus seelischen, schon in der Kindheit beginnenden Verfehlungen und neurobiologischen Reaktionen unseres Gehirns ergibt. Nähmen wir Kinder so an, wie sie sind, damit die sich zugehörig und geborgen fühlen und frei, ihren eigenen Impulsen mutig zu folgen, wäre alles gut und das Zusammenspiel von Seele, Körper und Gehirn bliebe bei minimalem Energie-Verbrauch gesichert. Diese Situation nennt Antonowski, der Begründer der Salutogenese, Kohärenz. Sie bleibt erhalten, solange wir auftretende Herausforderungen 1. verstehen, 2. darauf reagieren und 3. das Ganze in unseren Lebenszusammenhang integrieren können.

In der modernen, von Wettbewerb und Konkurrenz geprägten Welt, kamen die meisten von uns nicht in den Genuss solcher Akzeptanz und lernten, um gemocht zu werden, Erwartungen zu erfüllen. Dem 1. Grundbedürfnis der Zugehörigkeit zuliebe, mussten wir das 2. Grundbedürfnis nach Freiheit hintan stellen. Das verursacht Inkohärenz mit Chaos und erhöhtem Energie-Bedarf. Um das zu überstehen, lernten wir, unsere Bedürfnisse zu ignorieren und die Warn-Signale des Körpers zu überhören – und das macht uns krank. Hüther hat uns längst erklärt: das Elend der Inkohärenz beginnt, sobald wir uns nicht mehr als Subjekte, sondern als Objekte wahrnehmen und behandeln. So verlieren wir unsere (Menschen-)Würde, führte er später aus. Jetzt holt er uns ab, wo wir stehen und es alle verstehen: lieblose Behandlung ist der Auslöser. Und der Ausweg erscheint plötzlich leicht und einfach: uns selbst und andere wieder liebevoll behandeln.

Eine liebevolle Lösung für ein überaus liebenswürdiges Buch.

Ihr

Ruediger Dahlke