Die Signaturen des Lebens

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Artikel-Nr.: 7813500

„Um die Zeichen zu verstehen, soll der Mensch ...“

Die geheimnisumwitterte „Signaturenlehre“ findet ihre Ursprünge bei Hermes Trismegistos im Alten Reich Ägyptens. Über die Weisheit Griechenlands und der Antike, die im Werk des Paracelsus wiederbelebt wurde und von Hahnemann zu Edward Bach überliefert wurde, bis zu den modernen Alchemisten reicht die Goldene Kette des Wissens.

In dieser ehrwürdigen Tradition siedelt sich auch die in der Schweiz wirkende Therapeutin Regula Zwicky an. Sie zeichnet die Ursprünge der Signaturenlehre ebenso auf wie die praktische Anwendung in der Pflanzenheilkunde der Gegenwart. In beiden Welten zu Hause, als geistige Forscherin sowie als Begründerin des Pflanzenheilkunde-Institutes „Terrafloris“, spannt sie einen faszinierenden Bogen zwischen alter Weisheit und neuzeitlicher Heilkunde, in der auch aktuelle psychotherapeutische Verfahren ihren angemessenen Stellenwert finden.

Ein beeindruckendes Werk, das auf glaubwürdige und überzeugende Weise verdeutlicht, welche immense Bedeutung der uralte Signaturenlehre auch heute noch zukommt!

180 Seiten, gebunden

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Liebe PranaHaus-Leserinnen und -Leser,

fast alle der, den Ethnologen bekannten Völker wählen ihre Heilpflanzen anhand derer Signaturen. So die Cheyenne-Indianer: Sie suchen wurmförmige Gewächse als Wurmmittel, haarige wie die Brennnessel gegen Haarausfall, milchige zur Milchbildung, gelbblühende bei Gelbsucht oder rote zur Blutstillung. Ihre Erfahrung zeigt, dass die so gewählten Pflanzen tatsächlich wirken. In der Renaissance waren die Gelehrten überzeugt, die Materie ähnelt amorphem Wachs; die Kräfte (Einflüsse) der Planeten hinterlassen darin ihre Siegelabdrücke, prägen und gestalteten sie. Die Signaturen sieht zwar jeder, aber nicht jeder kann sie deuten. „Auch der Bauer sieht die Schriftzeichen in einem alten Buch, ebenso wie ein Scholar,“ – erklärte Paracelsus – „kann aber die Buchstaben nicht deuten. Um die Zeichen zu verstehen, soll der Mensch den Eigenwillen zum Schweigen bringen, seine Seele öffnen, so dass ihm die Natur leuchten kann. Es ist nicht nur mit den äußeren Sinnen und dem Verstand, dass man die Signaturen erkennt, sondern man erkennt sie auf intuitive Art und Weise, so wie es auch die Tiere tun.“

Im Mittelalter hieß es, Gott habe die Pflanzen signiert, so wie man den Narren Schellen anhängt, dass man sie erkennt. So erkannt man die Heilkräuter an ihren „Schellen“ und Zeichen.

Für moderne Naturwissenschaftler ist das selbstverständlich alles abergläubischer Unsinn. “Allein die stoffliche Analyse kann Hinweise auf die medizinische Wirksamkeit einer Pflanze geben“, behaupten sie und vergessen dabei, dass der menschliche Mikrokosmos aus mehr als nur Materie und Energie besteht; er hat auch eine Seele und einen göttlich geistigen Kern. Dasselbe gilt auch für den Makrokosmos, also für die Natur insgesamt. Auch in ihr walten seelische und geistig-göttlichen Kräfte und diese zeigen sich in den Signaturen. Aber um sie zu erkennen, müssen wir über den Tellerrand des zeitgenössischen Weltbildes blicken. Regula Zwicky, Autorin des lesenswerten Buches "Die Signaturen des Lebens", kann uns dabei helfen.

Wolf-Dieter Storl