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Die mit Maria verbundenen Pflanzen: was sie bedeuten, wie sie heilen Mit überlieferten Rezepten zur praktischen Anwendung
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Simone Widauer
Marienpflanzen
Liebe PranaHaus-Kunden,
kaum haben sich Schnee und Frost verabschiedet,
stecken sie schon wieder ihre freundlichen und wunderhübschen
Köpfchen aus dem Boden. Die Gänseblümchen
sind wahre Überlebenskünstlerinnen, klein und stark.
Groß und stark ist keine Kunst, aber sie wollen, so winzig
sie sind, mit all ihrem Lebenswillen ans Licht. Damit sind
sie ein gutes Beispiel für Klein, aber Oho - und für spirituelle
Ausrichtung. Kein Wunder also, dass sie dafür
schon seit Urzeiten von den Menschen bestaunt und als
heilig angesehen wurden. Sie sind Blumen der Großen
Göttin, und weil im Christentum Maria für die Große
Göttin steht, sind sie Marienblumen.
Dass übrigens diese kleine, kraftvolle Schönheit auch
eine wichtige Heilpflanze ist, wissen heute nur noch
wenige. Die frischen, zerquetschten Blätter und der heraus
gepresste Pflanzensaft, auf Wunden aufgetragen,
wirken zusammenziehend und kühlend. Ein Tee aus frischen
oder getrockneten Blüten regt die Nierentätigkeit
an, beseitigt Ablagerungen in den Arterien und reinigt
das Blut. In ihrem Buch Marienpflanzen - Der geheimnisvolle
Garten Marias in Symbolik, Heilkunde und Kunst
beschäftigt sich die Schweizer Journalistin, Kunst- und
Religionswissenschaftlerin Simone Widauer mit bekannten
Marienblumen wie Rose und Lilie. Aber auch mit der
Walderdbeere und, ja, dem Gänseblümchen, deren Bezug
zur großen Mutter weniger geläufig ist. Aus denjenigen
Pflanzen, die als Attribute von Maria und ihren Tugenden
auf Bildern, Skulpturen und in der Literatur immer wieder
vorkommen, hat die Autorin die nach ihrer Ansicht
acht beliebtesten heraus gewählt. Kenntnisreich und
spannend zu lesen trägt sie alles Wichtige und Wissenswerte
zusammen. Illustriert ist dieses zauberhafte Buch
mit Zeichnungen und mit vielen berühmten und weniger
berühmten mittelalterlichen Marienbildern von Künstlern
wie Mathias Grünewald, Hans Baldung Grien und
Jan Polack.
Als Leserin oder Leser fragt man sich: Warum ist mir dies
fast alles neu? Wieso habe ich darüber noch nirgends
gelesen? Und so handelt es sich um ein richtig, richtig
gutes Thema für ein Buch. In diesem Sinne wünsche ich
Ihnen einen besonders schönen, blütenreichen, inspirierten
Frühling, während dem Sie vielleicht einiges mit
anderen Augen sehen und aus einer neuen Perspektive
betrachten.
Irene Dalichow
182 Seiten, gebunden, ca. 50 farbige Abbildungen u. s/w-Zeichnungen
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| 31 8300 58 |
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€ |
19.90 |
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| Autor / Interpret |
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| Simone Widauer |
Studium der Kunstgeschichte, Geschichte des
Mittelalters und vergleichenden Religionswissenschaft.
Ausstellungskonzepte und Projektmitarbeit
an
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TOP 5 - Erfolg & Lebenskunst |
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