J. C. Amberchele sitzt lebenslänglich in einem amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis ein. Er beginnt dort zu meditieren und zu schreiben. Das ist bei der Enge, dem Lärm und dem strengen Tagesablauf im Zellenblock nicht einfach, aber es ist das erste Mal, dass Amberchele wirklich auf sich selbst aufmerksam wird. Inmitten eines von Ent-rechtung geprägten Alltags ändert sich sein Lebensgefühl von Grund auf und für immer: „Niemand muss auf Freiheit warten, Freiheit ist jetzt.“ PEN hat ihm 2004 für sein Essay „Freiheit“, der Teil dieses Buches ist, einen literarischen Preis verliehen. Die simple aber starke Klarheit, mit der er seine Geschichte erzählt, macht das Buch spannend, leicht lesbar und gleichzeitig zu einem perfekten Einstieg in die Lehren der Spiritualität.